RIESLING GG 2015

Was wurde nicht in den letzten Monaten über die 2015er Weine debattiert – das Spannungsfeld der Diskussion bewegte sich vom Ausnahmejahr bis hin zum befürchteten UTA-Jahrgang (UTA – untypische Alterungsnote, bedingt durch Stress im Weinberg) mit begrenztem Reifepotential. Fakt ist, dass es ein heisses Jahr war – vorallem in Sommer gab es eine lange Periode mit Rekordtemperaturen. Klar gab es kaum Regen im Sommer – auf der anderen Seite war die Wasserversorgung der Reben durch die reichlichen Winterniederschläge nicht so schlecht. Insbesondere die besten Lagen mit guten Speicherpotential sowie Weinberge mit älteren Reben kamen gut durch diese Periode. Nach einer kurzen – argwöhnisch betrachteten – Regenperiode Anfang September gab es im Herbst traumhaftes Lesewetter. Kühle Nachtemperaturen sorgten im Herbst für ein komplexes Aromenpotential und stabile Säurewerte. Die Reife der Trauben war in 2015 in der Regel kein Problem – eher statt später ist der Schlüssel zu den Top-Qualitäten, vorallem im weißen Spektrum. Gewonnen haben die Winzer, welche die Intensität und das hohe Aromapotential mit Frische und Energie verbunden haben. Genau das zeichnet die besten Weine des Jahrgangs aus. Wer zu lange wartete, produzierte Weine, die zwar dicht und intensiv aber auch behäbig und schwerfällig sind. Der Korridor war eng, nur wenige Tage machten am Ende den Unterschied zwischen top, nur gut oder gefällig.

Die vom VDP bestens organisierte Vorpremiere der Großen Gewächse (GG) in der letzten Woche in Wiesbaden gab in diesem Kontext einen perfekten Überblick. Rund 430 Weine aus 2015 standen zur Verkostung bereit, wobei naturgemäß Riesling den Schwerpunkt abbildete. Riesling ist für mich auch klar der Gewinner der beschriebenen Wetterbedingungen. Rebsorten wie Silvaner oder Weißburgunder sind deutlich heterogener und in der Spitze nicht so dicht besetzt. Riesling im Focus ist es für mich nach diesen beiden Tagen in Wiesbaden ganz klar ein tolles und ausdrucksstarkes Jahr. Viele Weine zeigten dabei auch eine deutliche Lagencharakteristik, die ja eine wesentliches Qalitätskriterium der VDP.Große Lage-Weine ist.

Meine Favoriten sind wirklich schwer zu benennen und kommen aus allen Gebieten. Ganz weit oben Rothenpfad von Kühling-Gillot, Steinberg vom Gut Hermannsberg, Hermannshöhle von Dönnhoff, Frauenberg von Battenfeld-Spanier, Kirchspiel von Wittmann, Gräfenberg von Weil, Berg Rottland von Leitz, Himmelreich von Dr. Loosen und viele weitere. Ausführliche Verkostungsnotizen folgen in den nächsten Tagen.

IN THE SIGN OF SUBLETY – THE TALENTS OF PINOT BLANC

Im Schatten des großen Bruders Pinot Noir hat Pinot Blanc (Weißburgunder) in den letzten zwei Dekaden still und heimlich an seiner Reputation gefeilt. Dabei sind streng genommen die beiden Rebsorten keine Geschwister sondern ein und dieselbe Rebsorte. Verantwortlich für die Entstehung von Pinot Blanc ist ein DNA-Unfall, bei dem das für die Bildung von Farbstoffen in der Beerenhaut verantwortliche Gen (MybA1) inaktiviert wurde. So entstand aus Pinot Noir eine weiße Mutation.

Die steigende Beliebtheit am Markt spiegelt sich in den deutschen Weinbergen wieder – seit 1995 hat Weißburgunder mit rd. 2.600 ha deutlich an Rebfläche zugelegt und belegt mittlerweile den 5. Platz bei den weißen Rebsorten (Quelle DWI). Feine Frucht, weiche Textur und sensorisch moderatere Säure im Vergleich zum Riesling haben zu seinem Höhenflug beigetragen. Aber Weißburgunder kann wesentlich mehr. In Toplagen und Topjahren schafft er es in fast ungeahnte Höhen aufzusteigen – natürlich in Abhängigkeit von Intension und Fähigkeit des Produzenten. Ein von David Schildknecht geführtes Tasting unter dem Titel “In the Sign of Sublety – Revealing the Talents of Pinot Blanc” während der VieVinum in Wien stellte dies mit einem Querschnitt österreichischer Weißburgunder eindrücklich unter Beweis. Im Reigen von zwanzig Weinen waren Einige zum Niederknien. Stilistisch lagen dabei erwartungsgemäß die Weine je nach Herkunft und Philosophie weit auseinander. Ich bevorzuge vor allem die Weine, die zu einem schlankeren Stil tendieren und die Energie und Finesse des weißen Burgunders herauskitzeln. Kommen die Weine von kalkhaltigen Böden, verbinden sie diese Eigenschaften mit Struktur und einer fast salzigen Mineralität. Ältere Weine aus den 80- und 90iger Jahren stellten unter Beweis, dass Weißburgunder durchaus in der Flasche hält. Mich überzeugten eher die jüngeren Weine, die mit ihrem subtilen aber komplexen Aromenspiel an die Leichtigkeit des Farbenspiels der großen französischen Impressionisten erinnern. Meine Top Drei reflektierten unterschiedliche Regionen Österreichs und zeigen die Fähigkeit dieser Rebsorte, unter verschiedenen Bedingungen charaktervolle und eigenständige Weine zu hervorzubringen. Auf den ersten Platz setzte sich dabei der strukturierte Leithaberg 2007 von Prieler – ein Wein, der sich im Schneckentempo entwickelt und sicher manche hochdekorierte Burgunder im direkten Vergleich blaß aussehen lässt (17,5 P.). Knapp dahinter der Steinbach 2013 von Lackner-Tinnacher aus der Südsteiermark und der „Wein vom Stein“ 2007 von Neumayer aus dem verschlafenen Traisental ( beide 17,0+ P.). Ersterer zeigt die filigrane Handschrift von Katharina Tinnacher, die mit diesem Wein zeigt, dass sie nicht nur für Sauvignon Blanc ein wahnsinniges Gespür hat. Der Stein-Wein von Neumayer setzte den Kontrapunkt dazu: kompakt, kraftvoll und trotzdem mit viel Balance und Finesse.

Katharina Tinnacher, Weingut Lackner-Tinnacher

Katharina Tinnacher, Weingut Lackner-Tinnacher

Die Weine in der Einzelkritik

Neumeister, Steirische Klassik 2015 – pure / perfect ripe fruit / floral / creamy texture / medium body / moderate acid / fruit driven uncomplicted style / 14,5

Neumeister, Klausen 2015 – slightly reductive / subtle spiciness / balanced / good energy / medium length / 15,5

Herist, Rechnitzer WB 2012 – developed nose / rich / creamy / warm alcohol / lacks freshness but shows grip and structure / nutty finish / 15,0-

Lackner-Tinnacher, Steinbach 2013 MG – restrained / primary stage / floral / medium body / velvety / very good freshness / precise / long / 17,0+

Lackner-Tinnacher, Steinbach 1983 MG – medium golden yellow / candied fruit / slightly firn / lean / soft / off-dry / still luscious fruit / amazing for this age / 15,5

Heinrich, Salzberg 2012 – ripe fruit / apricot / rich / lot of extract / high yet balanced alcohol / moderate acid / slightly nutty finish / 15,5+

Tinhof, Golden Erd 2012 – floral / stony notes / medium body / mineral / good grip and focus / medium length / 16,0

Prieler, Seeberg 2007 – developed nose / floral nuances / soft / supple / feminin style / shows finesse / nutty finish / 16,0

Prieler, Leithaberg 2007 – pure / focused nose / rich / crisp acid / lot of depth / potential for at least further 10 years / long / great expression of Pinot Blanc / 17,5

Christ, Der Vollmondwein 2004 – rich nose / exotic touch / creamy / underlying crisp acid / medium length / 15,5

Ehmoser, WB 2014 – fruit driven style / clean / uncomplicated / lean body / fresh finish / 14,5

Stadlmann, Höfen 2012 – ripe fruit / apricot / ripe melon / rich / warm alcohol / moderate acid / warm finish / 15,0-

Stadlmann, Höfen 2006 – developed nose / vegetal notes / shows certain richness / moderate acid / lacks a bit energy / good length / 15,0

Neumayer, Der Wein vom Stein 2007 MG – restrained / subtle / flinty-stony notes / crisp acid / very good depth, balance and precision / long / 17,0+

Neumayer, Der Wein vom Stein 1988 MG – fully ripe / oxydative notes / shows still some extract / dominating acid / medium long nutty finish / 15,0-

Geyerhof, Zasen 2004 – vegetal-spicy nose / much better on the palate than on the nose / crisp / creamy texture / shows good balance and length / 16,0

Hirtzberger, Steinporz 2001 – pure / focused / rich / high alcohol / moderate acid / lacks a bit energy and freshness / warm finish / 15,0

Hirtzberger, Steinporz 1995 – complex nose / rich / velvety / very good substance and balance / much better than 2001 / 16,5+

Hiedler, Spiegel 1992 – funky / firn / lean / pronounced acid / menthol / over the peak / NR

Hiedler, Schenkenbichl 1992 – rich nose / creamy / off-dry / luscious / good balance / 15,5

Cool Climate Wine Symposium 2016

ICCWS-logoLetzte Woche fand in Brighton (England) das neunte Internationale Cool Climate Wine Symposium statt. Rund 600 Delegierte und Speaker beschäftigten sich mit mit den Herausforderungen des Weinbaus in kühlen klimatischen Bedingungen, Strategien zur Optimierung von Qualität und Ertrag, aktuellen Forschungsergebnissen, neuen technischen Applikationen und der Vermarktung von Cool Climate Weinen im internationalen Markt. Verschiedene Tastings und Präsentationen u.a. von englischen Produzenten, der Österreichischen Weinmarketing (ÖWM) und Wines of Canada rundeten die drei Tage perfekt ab. Letztere bekamen den Zuschlag für das zehnte Symposium, welches 2020 in Ontario stattfinden wird. Folgend einige meiner Symposium Highlights:

Englischer Wein ist auf der Überholspur. In den letzten acht Jahren hat sich die Anbaufläche auf 2.000 ha verdoppelt, bis 2020 wird ein Anstieg auf 3.000 ha prognostiziert. Qualitativ haben im Moment vor allem die Schaumweine das Potential ganz oben mitzuspielen, welche mit rd. zwei Dritteln die Produktion dominieren. Dabei setzt man fast ausschließlich auf die Champagner-Klassiker Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Mein persönlicher Favorit war die Classic Cuvée brut 2010 von Nyetimber. Geprägt von 56 Monaten Hefelagerung zeigt die Classic Cuvée eine tolle Komplexität und feine Perlage sowie Tiefe, Eleganz und Länge. Der perfekte Pirat für die nächste Champagnerprobe.

José Vouillamoz (Universität Neuchatel) beschäftigt sich als Forscher mit alten Rebsorten und stellte einige alpine (und teilweise fast verschwundene) Rebsorten vor, die sich für den Anbau in Cool Climate Regionen eignen, darunter Varieties wie Mollard, Onchette, Gringet, Fumin, Arvin, Lagrein oder Rotgipfler. Es immer wieder spannend zu sehen (… und zu probieren), was wir für Schätze in unserer Weinwelt haben. Wer hat schon Rebsorten wie Arani noir oder Krasnostop Zolotovskiy probiert? Letztere gedeiht im übrigen im Don unter wirklichen heftigen klimatischen Bedingungen zwischen 40°C im Sommer und  -32°C im Winter.

Nicht zwingend ein Cool Climate Topic aber trotzdem extrem spannend war eine Session, die sich mit den neuesten Erkenntnissen auf dem Feld der Sensorik auseinandersetzte. Prof. Charles Spence (Universität Oxford) ist einer der führenden Neurowissenschaftler Englands und beschäftigt sich seit Jahren in verschiedenen Projekten mit äußeren Einflüssen auf die Empfindung von Wein. Kurz gesagt, einige dieser Erkenntnisse wirbeln viele unsere bisherigen Auffassungen durcheinander und zeigen, wie stark wir beim Riechen und Schmecken von visuellen oder akustischen Empfindungen beeinflusst oder geprägt werden. Das Modewort der letzten Jahre „MIneralität“ war ebenfalls ein Topic in dieser Session. Prof. Wendy V. Parr (Lincoln University, Neuseeland) ging der Frage nach, ob Mineralität im Wein eher eine Konstruktion unseres Gehirns ist oder wirklich sensorisch mit Weininhaltsstoffen verknüpft wird. Der momentane Forschungsstand geht dahin, dass Mineralität wirklich auf der Basis und Wechselwirkung verschiedener Weinkomponenten empfunden wird. Allerdings ist weiteres Research notwendig, um mehr Licht in dieses komplexe Thema zu bringen.

Zum ersten Mal kam ich intensiv mit Slido in Kontakt – ein interaktives Tool für Konferenzen und Meetings. Jeder Teilnehmer loggt sich via Smartphone, Tablet oder Notebook in die Konferenz ein und in Echtzeit können Umfragen und Votings durchgeführt oder Fragen gestellt werden. Je nach Anzahl der Likes werden die Fragen zusätzlich nach Priorität gewichtet. Eine klasse Erfindung, die eine belebende Komponente einbringt und insbesondere bei großen Konferenzen wirkliche Interaktion und Austausch mit dem Publikum ermöglicht.

BORDEAUX 2015

Nach der Release von rund fünfzig Weinen in den letzten drei Wochen – vorwiegend aus dem Spektrum der Petit Châteaux sowie einigen Sauternes – geht die Primeuroffensive 2015 in dieser Woche richtig los. Gestern erschienen mit Lafleur und Pape-Clément die ersten richtigen Schwergewichte, heute am frühen Morgen mit Clerc-Milon der erste Wein aus dem Rothschild Clan. Die perfekte Zeit, um einen etwas detaillierteren Blick auf den aktuellen Jahrgang zu werfen, der bereits seit Wochen als neuer Superstar nach 2005, 2009 und 2010 gehandelt wird.

Biodynamie@Château Latour

Biodynamie@Château Latour

Der Austrieb im letzten Jahr begann Anfang April, begleitet von einigen sehr heißen Tagen. Überwiegend sonniges und warmes Wetter im April und Mai war perfekt für das vegetative Wachstum und resultierte in einer schnellen und gleichmäßigen Blüte Ende Mai bis Anfang Juni. Der Juni war extrem heiß – am 30. Juni wurde der Rekordwert von 38,5°C gemessen. Auch im Juli blieb es sehr warm und trocken und es zeigten sich die ersten Anzeichen für Trockenstress. Anfang August kam dann endlich der ersehnte Regen und gab den notwendigen Schub für eine kontinuierliche Reife. Der September startete trocken. Warme Tage und kühle Nächte ermöglichten eine gute psychiologische Reife der Trauben mit hohem Aromapotential, reifen Gerbstoffen und guten Säurewerten. Die Lese für Merlot startete Mitte September, der letzte Cabernet Sauvignon wurde in der zweiten Oktoberwoche eingebracht. Heftige Regenfälle im nördlichen Médoc Mitte September (60 mm in zwei Tagen) erhöhten sprunghaft das Risiko für Fäulnis und führten teilweise zu einer Verwässerung der Trauben. Neben den üblichen Lagenunterschieden sowie dem Alter der Weinberge zeigte sich einmal mehr, dass die Bewirtschaftung der Weinberge einer der entscheidenden Faktoren in 2015 war. Organisch oder biodynamisch bewirtschaftete Weinberge kamen mit den trockenen und heissen Perioden besser zurecht und hatten einen Reifevorsprung, als  im September der Regen einsetzte. Der Wetterverlauf brachte es mit sich, dass die einzelnen Plots – insbesondere im Médoc – sehr unterschiedlich reiften und entsprechend sehr selektiv gelesen werden mussten. Daraus resultierte eine der längsten Leseperioden in der Geschichte Bordeaux´s, so dauerte beispielsweise die Lese bei den drei Philippe de Rothschild Weingütern (Mouton, Clerc-Milon, Armailhac) vom 14. September bis zum 06. Oktober.

Ist 2015 nun der avisierte Superjahrgang? Darüber erhitzen sich seit Wochen die Gemüter, selten gingen auch die internationalen Bewertungen so weit auseinander (siehe Liv-Ex). Fakt ist, dass es in  allen Appellationen und Farben tolle Weine gibt. Einige Châteaux haben Weine zum Träumen produziert – die besten Weine verbinden eine fast unglaubliche Substanz mit Subtilität, Frische und aromatischer Tiefe. Aber 2015 ist auch ein sehr heterogener Jahrgang. Dies schließt Weine an beiden Enden des Spektrums ein: behäbige und fette Weine mit überreifer Frucht sowie karge und rustikale Minimalisten. Unter dem Strich ist es mindestens ein sehr gutes Jahr – insbesondere in St-Emilion, Pessac und Margaux. Preismäßig wird es logischerweise teurer gegenüber 2013 und 2014 aber überwiegend etwas günstiger als das Super-Duo 2009 / 2010. Die bereits erschienenen Weine bewegen sich zwischen einem Plus von 5-25% gegenüber dem Vorjahr und geben höchstwahrscheinlich damit den Korridor für die meisten Teilnehmer am Primeur Game vor.

Der Wein des Jahres als Schlusspunkt eines beeindruckendes Lebenswerkes: Paul Pontallier, Château Margaux

Der Wein des Jahres als Schlusspunkt eines beeindruckendes Lebenswerkes: Paul Pontallier, Château Margaux

MEINE TOP TWENTY

Château Margaux – 87% Cabernet Sauvignon/ 8% Merlot / 5% Cabernet Franc & Petit Verdot / pure / fokussiert / Cassis / great finesse / strukturiert / Bootsladungen voller Tannin / großes Potential / sehr lang / 19,0++

Château Cheval Blanc – 55% Merlot / 45% Cabernet Franc / 100% neues Holz / Produktion rd. 100 TSD Flaschen / pure / komplex / feine Würze / elegant / viel Frische / geschliffenes Tannin / sehr lang / perfekt / 19,0+

Château Haut Brion blanc – 69% Sauvignon Blanc / 31% Semillon / 50% neues Holz/ zurückhaltend / ätherische und florale Komponenten / komplex / tief / perfekt eingebundenes Holz / hedonistisch / mobilisierende Säure / lang / großartig / 19,0+

Vieux Château Certan – 80% Merlot / 19% Cabernet Franc /  1% Cabernet Sauvignon / pure  / sehr aromatische Frucht / komplex / tiefsinnig /  / feinkörniges Tannin / seidige Textur / besitzt Energie, Frische und viel Finesse / lang / exzeptionell / 19,0

Château Latour – 97% Cabernet Sauvignon / 2,6% Merlot / zurückhaltende Nase / fokussiert / strukturiert / viel Extrakt / dicht / kräftiges aber unwahrscheinlich elegantes Tannin / lang / wow / 19,0

Château Ausone – 50% Cabernet Franc / 50% Merlot / 85% neue Barriques / pure / dunkle Früchte / floraler Touch / geschmeidig / lot of energy / elegant / geschliffen / lang / 18,5+

Château La Mission Haut Brion – 58% Merlot / 35% Cabernet Sauvignon / 7%  Cabernet Franc / 75% neues Holz / pure / feinsinnige Frucht / komplex /elegant / viel Finesse / feminin / geschliffen / frisch / lang / 18,5+

Château Canon – Pure / fokussierte Nase / saftige Frucht / perfekte Reife / geschliffenes Tannin / viel Tiefe und Finesse / präzise / lang / 18,5

Château Yquem – kristalline Nase / dezente Botrytis / Grapefruit / seidige Textur / perfekt balancierende Süße und Säure / besitzt Energie und Finesse / lang / dezentes Holz im Finale / sehr sinnlicher Wein / 18,5

L´Eglise Clinet – 90% Merlot, 10% Cabernet Franc / subtile Nase / komplex / fokussiert / texturiert / feines Tannin / Eleganz pur / langes, von Frucht und Frische getragenes Finale / 18,5

Château Haut Brion – 50% Merlot / 42% Cabernet Sauvignon / 8% Cabernet Franc / 78% neues Holz / Konzentrierte Nase / dicht / strukturiert / kräftiges, auf den Punkt reifes Tannin / texturiert / powerful / von Frucht getragenes langes Finale / 18,5

Château Pichon Comtesse de Lalande – 68% Cabernet Sauvignon, 29% Merlot, 3% Cabernet Franc, Petit Verdot / pure / fokussiert / texturiert / feines Tannin / viel Frische / subtil / von Frucht getragenes langes Finale / einer der elegantesten Weine des Jahrgangs / 18,5

Château Smith Haut-Lafitte - Intensiven Nase / Amarena / geschliffenes Tannin / powerful / Turbowein / balanciert auf hohem Niveau / lang / 18,5

Château Lafite-Rothschild - 91% Cabernet Sauvignon / 9% Merlot / zurückhaltend / fokussiert / gute Substanz / elegantes Tannin / komplex / besitzt Tiefe / langes Finale / 18,0++

Château La Mission Haut-Brion Blanc - 67% Semillon / 33% Sauvignon Blanc / floral / weißer Pfirsich/ saftig / vibrierend / dezentes Holz / weiche Textur / très élégant / lang / 18,0++

Château Palmer  – 44% Merlot / 50% Cabernet Sauvignon / 6% Petit Verdot / zurückhaltend / subtil / elegant / feinkörniges Tannin / strukturiert / besitzt viel Frische / lang / 18,0++

Château Pontet Canet - 65% Cabernet Sauvignon / 30 % Merlot / Pure / aromatisch / expressive Nase / Mandel / exotische Würze / Schwarzkirsche / saftig / hoher Extrakt / dicht / viel Textur / ätherische Noten / lang / der Vosne-Romanée von Pauillac  / 18,0+

Château Smith Haut Lafitte blanc - dezentes Holz / komplex / rauchige Komponenten / präzise / intensives, aber balanciertes Holz am Gaumen / hoher Extrakt / hedonistisch / sehr gute Länge / 18,0+

Château Rauzan-Segla - 63% Cabernet Sauvignon / 33% Merlot / 3% Petit Verdot / subtile Nase / weiche Textur / elegant / feines Holz / kräftiger aber balancierter Alkohol 14,0 / viel Energie / lang / zeigt Klasse / 18,0+

Gran Vin de Léoville du Marquis de las Cases - 85% Cabernet Sauvignon / 6% Merlot / 9% Cabernet Franc / 75% neues Holz / verschlossen / Cassis / holzgeprägt / florale Noten / ätherische Komponenten / elegant / feinkörniges Tannin / strukturiert / lang / 18,0+

 

BORDEAUX WEISS

Pavillon Blanc de Margaux – sehr klare Nase / floral / balanciertes Holz / vibrant / präzise / saftig / lang / großartig / 18,0+

Domaine de Chevalier – kristallin / zurückhaltend / floral / fokussiert / dezentes Holz / schlank / vibrierend / messerscharfe Präzision / langes, leicht salziges Finale / braucht Zeit / 18,0

Château Pape Clement blanc – verschlossen / Hefenoten / strukturiert / feines Holz / ätherisch / viel Substanz / frisch / lang / 18,0

Château Pique Caillou – neues Holz / würzig / pure / schlank / mobilisierende Säure / ätherisch / besitzt Fokus / gute Länge / überraschend / 17,0

La Clarté de Haut Brion – animierende Nase / Zitrus / Grapefruit / soft / saftige Frucht / erfrischende Säure / vibrierend / mittleres Finale / 16,5

Château Carbonnieux – pure / Citrus / schlank / präzise / animierend / ätherische Komponenten / saftige Frucht / gute Länge / 16,5

Château de Fieuzal – exotische Nuancen / weißer Pirsich / dezentes Holz / weich / texturiert / saftig / gute Länge / 16,5

Château Marlartic Lagraviere – zurückhaltend / lean / floral / ätherisch / besitzt Fokus / Säurekick im mittleren Finale / 16,0

Château Rahoul – reduktive Nase / floral / schlank / ätherische Noten / kräftige Säure / vibrierend / gute Länge / 16,0

Blanc de Cos d´Estournel – Passionfrucht / Cassis / dezentes Holz / ätherische Komponenten / schlank / erfrischende Säure / perfekt gearbeitet / mittlere Länge / 16,0

Château La Louviere – etwas diffuse Nase / verschlossen / saftige Frucht / guter Fokus am Gaumen / erfrischende Säure / dezente Holznoten im Finale / 15,5+

Château de Chantegrive blanc – floral / Stachelbeere / schlank / erfrischende Säure / aromatisch / mittlere Länge / 15,5

Aile d´Argent (Mouton-Rothschild) – 55% Sauvignon Blanc /  43% Semillon / 2% Muscadelle / Stachelbeere / Citrus / ausgewogen / soft / charmant / fehlt etwas der Drive / 15,5

Château Latour-Martillac – leicht reduktive Nase / Hefenoten / soft / zeigt Schmelz / mittlere Länge / 15,0

Château Larrivet Haut-Brion – reduktive Nase / floral / schlank / dezentes Holz / frische Säure / unkompliziert / mittleres, säurebetontes Finale / 15,0

Château Ferrande – etwas diffuse Nase / weißer Pfirsich / soft / ohne Fokus / mittlere Länge / 14,5

Château Bouscaut – verschlossen / etwas dumpfe Nase / weich / ohne Spannung / mittlere Länge / 14,5

Château Haut-Bergey – florale und würzige Komponenten / fehlende Präzision / plump / verwaschenes Finale / 14,0

Château Olivier – diffuse Nase / viel Holz / weiche Textur / ohne Fokus und Spannung / mittlere Länge / 14,0

Château de France – diffus / hohl / ohne Spannung / kurz / 13,5

 

Verkostungsmarathon zum Primeur-Tasting der Union des Grands Crus de Bordeaux

Verkostungsmarathon zum Primeur-Tasting der Union des Grands Crus de Bordeaux

PESSAC-LÉOGNAN / GRAVES

Château Pape Clément – Aromatisch / auf den Punkt reife Frucht / extraktreich / Wein mit Power aber auch Finesse / fast verschwenderische Fülle / lang / sehr gutes Potential / 18,0

Domaine de Chevalier – Cassis / florale Nuancen / saftig / texturiert / balanciert / guter Extrakt / mittlere Länge / 17,0+

La Chapelle de la Mission-Haut-Brion – Zurückhaltende Nase / Cassis / dezente Würze / geschliffen / fast schlank / feinkörniges Tannin / leicht trockenes Finale / 16,5

Château Pique Caillou – Rote Früchte / pure / saftig / viel neues Holz / texturiert / modern style / attraktiver Wein / 16,0+

Le Clarence de Haut-Brion – verschlossen / neues Holz / kantig / unfertig / extraktreich / mittlere Länge / 16,0

Château Ferrande – Konzentrierte Frucht / Schwarzkirsche / floraler Touch  / viel Textur / etwas vordergründiger aber gut gemachter Wein / holzbetontes Finale / 16,0

Château de Fieuzal - Dunkle Frucht / konzentriert / saftig / etwas fehlende Frische / holzbetontes Finale / 15,5+

Château de Chantegrive – Pflaumige Noten / dezentes Holz / pure / saftige Frucht / süße Würze / weiche Textur / holzbetontes Finale / 15,5

Château Rahoul - Konzentrierte Nase / leichte Überreife / dicht / fleischig / keine Frische / Dampfwalzenwein / 15,0-

Château Bouscaut – Cassis / saftige Frucht / balanciertes Tannin / etwas eindimensional, aber gut gemacht / adstringierendes Finale / 15,0

Château Les Carmes Haut-Brion – Amarena Kirsche / Schokolade / etwas überreife Frucht / dicht / barock / ohne Spannung / 15,0-

Château de France – Aromatisch / dunkle Frucht / dicht / ohne Frische / grobes Tannin / 14,5

Château Marlartic-Lagraviere – Holzbetont / dunkle Frucht / vordergründig / massives Tannin / ohne Eleganz / 14,5

Château Haut-Bergey – Schwarzfrucht / viel Würze / Überreife / dicht / keine Spannung / 14,5

Château Latour-Martillac – Schwarzfrucht / holzbetont / dicht / auf Extraktion gesetzt / rustikal / Quo Vadis Frische und Eleganz? / 14,5

Château Larrivet Haut Brion - Diffus / überreif / ohne Spannung und Fokus / 14,0

Château Carbonnieux – Flüchtige Säure / soft / plump / ohne Spannung / enttäuschend / 14,0-

 

CASTILLON / LALANDE DE POMEROL

Montlandrie – 75% Merlot, 20% Cabernet Franc, 5% Cabernet Sauvignon / Wildbeeren / floral /  animierende Nase / frisch / seidiges Tannin / viel Finesse / gute Länge / 16,0+

La Chenade – 80% Merlot /  20% Cabernet Franc / Dunkle Frucht / florale Noten / schlank / frisch / ausgewogen / animierend / 16,0

Les Cruzelles  – 90% Merlot / 10% Cabernet Franc / 45% neues Holz / floral / mittlerer Körper / festes Tannin / leicht trockenes Finale / 15,5

Clos Puy Arnaud – Reife Frucht / soft / rund / moderates Tannin / leicht trockenes Finale / unkompliziert / 14,5+

Château Veyry – 85% Merlot / 15% Cabernet Franc / Reife Frucht / rund / robustes Tannin / mittlere Länge / 14,5

Château Cap de Faugeres – 80% Merlot / jeweils 10% Cabernet Franc & Sauvignon / zurückhaltend / Würze / konzentriert / austrocknendes Tannin / fehlende Balance / 14,0

Château Côte Montpezat – 70% Merlot / 30% Cabernet Franc / Flüchtige Säure / robust / harsch / adstringierend / kurz / 13,5

 

Überzeugend auf der ganzen Linie: die Weine von Denis Durantou

Überzeugend auf der ganzen Linie: die Weine von Denis Durantou

SAINT-ÉMILION

Château Pavie Macquin – Pure / dunkle Frucht / balsamische Noten / dicht / extraktreich / geschliffen / balanciert auf hohem Niveau / besitzt Frische / sehr gut / 17,5++

Château La Dominique – pure / konzentrierte Frucht / texturiert / dicht / Blockbuster / gute Länge / 17,0

Château Quintus – 76% Merlot / 24% Cabernet Franc / zurückhaltend / Rote Früchte / präzise Frucht / konzentriert / gute Balance und Länge / 17,0

Château Moulin-St-Georges – 80% Merlot, 20% Cabernet Franc / 85% neues Holz / saftige Frucht / dezentes Holz / fokussiert / feinkörniges Tannin / elegant / besitzt Frische / gute Länge / 16,5++

Château Quinault l´ Enclos – 69% Merlot / 12% Cabernet Franc / 19% Cabernet Sauvignon / fokussierte Nase / Pflaumige Nuancen / mittlerer Körper / reifes Tannin / kräftiges Rückgrat / leicht trockenes Finale / 16,5+

Beau-Sejour Becot – konzentrierte Nase / <süße Frucht> / dicht / hedonistisch / texturiert / gute Länge / 16,5+

Fonplegade – aromatische Nase / pure / würziger Touch / gute Balance / besitzt Frische / feinkörniges Tannin / präzise / gute Länge / 16,5

Château Franc Mayne – reife rote Früchte / viel Glyzerin / zeigt Eleganz und Frische / mittlere Länge / 16,5

Chapelle d´Ausone – 45% Merlot / 45% Cabernet Franc / 10% Cabernet Sauvignon / 85% neues Holz / florale Noten / feinsinnige Frucht / extraktreich / reifes Tannin / etwas vom Alkohol getragenes Finale / 16,0+

Château Dassault – aromatische Nase / Dunkle Schokolade / dicht / viel Extrakt / etwas fehlende Frische / mittlere Länge / 16,0

Château Trotte Vielle – pure / florale Noten / soft / seidige Textur / solide / Everybody´s darling  / 16,0

Clos Fourtet – vollreife Frucht / dicht / soft / fruchtbetont am Gaumen / extraktreich / füllig / 16,0

Le Dragon de Quintus – florale Nuancen / saftige Frucht / soft / moderates Tannin / unkompliziert / mittlere Länge / 16,0

Château Canon La Gaffeliere – dunkle Früchte / konzentriert / weich / viel Textur / barock / 16,0

Saintayme – 100% Merlot / 30% neues Holz / pure / subtile Frucht / feinkörnig / geschliffen / ausgewogen / weiche Textur / dezentes Holz im Finale / TOP VALUE / 15,5++

Château de Fonbel – 80% Merlot / 10% Cabernet Sauvignon, 5% Petit Verdot und Carmenere / Ausbau 30% in Barriques / zurückhaltende Nase / floral / fast schlank / soft / reifes Tannin / balanciert / dezente Würze mittlere Länge / 15,5

Château Simard  - 80% Merlot / 20% Cabernet Franc / Ausbau in Beton und 30% Barriques / rote Früchte / saftig / geschmeidig / reifes Tannin / unkompliziert / mittlere Länge / 15,0

Château Cap de Moulin – intensive Nase / konzentriert / dicht / ohne Finesse / adstringierendes Finale / 15,0

Château Grand Mayne – Schwarze Früchte / viel Holz / überreife Frucht / behäbig / flockiges Tannin / 15,0-

Château Haut-Simard – 60% Merlot / 40% Cabernet Franc / Ausbau in Cuves und Barriques / rote Beerenfrucht / floraler Touch / festes Rückgrat / leicht austrocknendes Tannin / wenig Spannung / 15,0-

Fombrauge – rote Früchte / saftig / viel Textur / kräftiges Tannin / austrocknendes Finale / 15,0

La Marzelle – reife dunkle Frucht / etwas diffus / monolitisch / wenig Charme / konzentriert / trockenes Finale / 14,5+

Magrez-Fombrauge – konzentrierte Nase / viel Holz / stoffig / dicht / zuviel von allem / bitter / Muskelwein / 14,5+

Lynsolence – 100% Merlot / viel neues Holz / konzentriert / powerful / ohne Finesse / austrocknend / 14,5

Mondorien - 94% Merlot / 6% Cabernet Franc / Dunkle Frucht / Würze / mittlerer Körper / robust / ohne Charme / trockenes Finale / 14,5

Château La Clotte – 80% Merlot / 15% Cabernet Franc / 5% Cabernet Sauvignon / 85% neues Holz / zurückhaltende Nase / würzige Anklänge / mittlerer Körper / fehlender Fokus / diffus / 14,0

Zählt zu den Gewinner-Appellationen in 2015: Saint-Émilion

Zählt zu den Gewinner-Appellationen in 2015: Saint-Émilion

POMEROL

Château La Conseillante – 81% Merlot / 19 % Cabernet Franc / 70% neues Holz / konzentrierte Nase / pure / florale Nuancen / viel Extrakt / kräftiger aber balancierter Alkohol (14,5% ) / powerful / lang / 17,5

Château Clinet – reife rote Früchte / sweet spice / soft / füllig / moderate Säure / gefällig und charmant / 16,5+

La Petite Eglise – 100% Merlot / Produktion rd. 10 TSD Flaschen / verschlossen / zur Zeit vom Holz geprägt / viel Extrakt / rund / viel Substanz / besitzt gutes Potential / 16,5

Duo de Conseillante – 88% Merlot / 12% Cabernet Franc / Parzelle in der Nähe von Château Beauregard / 60% neues Holz / aromatisch / dunkle Frucht / ausgewogen / charmant / jung zu trinken / 15,5

Château Gazin – etwas diffuse Nase / vordergründig / wenig Spannung / mittlere Länge / 15,5

Château Feytit Clinet – zurückhaltende Nase / stoffig / konzentriert / könnte mehr Frische vertragen / mittlere Länge / 15,0

Château La Pointe – Fruchtpudding / Ansatz von Frische in der Nase / konzentrierte Frucht am Gaumen / reifes Tannin / OK-Wein / 15,0

Château La Croix de Gay – dicht / konzentriert / viel Holz / Hallo Frische? / langweilig / 14,5

Château Le Bon Pasteur – Marmelade / austrocknendes Tannin / mürbe /  14,5

Château Beauregard – Gekochte Früchte / diffus / ohne Focus / breit / enttäuschend / 13,5

 

FRONSAC

Château Moulin Haut Laroque – 65% Merlot, 20% Cabernet Franc, 10% Cabernet Sauvignon, 5% Malbec / Dunkle Frucht / Schwarzkirsche / strukturiert / fest / konzentriert / kräftiger Alkohol 14,5 % / viel Grip / mittlere Länge / sehr gutes Potential / 16,0+

Château la Riviére – 82% Merlot + Cabernet Franc & Sauvignon, Malbec / Fruchtpudding / viel Holz / robust / stoffig / etwas austrocknendes Finale / 14,5+

La Vieille Cure – 87% Merlot, 10% Cabernet Franc, 3% Cabernet Sauvignon / floral / mittlerer Körper / robust / 14,5+

Château Villars – Rote Grütze / mittlerer Körper / etwas überreife Frucht / grobes Tannin / hohl / 14,0

 

MARGAUX

Château Brane-Cantenac – 70% Cabernet Sauvignon / 19% Merlot / pure / dunkle Früchte / florale Noten / aromatisch / feinsinnig / frisch / elegant / feinkörnig / anhaltend / überraschend gut / 17,0+

Pavillon Rouge de Margaux –  / saftige Frucht / elegant / geschliffen / floraler Touch / frisch / gute Länge / 17,0

Château Giscours – 70% Cabernet Sauvignon / Cassis / florale Noten / saftig / weiche Textur / reifes Tannin / balanciert / verträgt das viele neue Holz / frisch / gute Länge / 17,0

Alter Ego de Palmer - 52% Merlot /  42% Cabernet Sauvignon / 6% Petit Verdot / floral / animierende Frucht / schlank / frisch / balanciert / mittlere Länge / 16,5+

Château Lascombes – 50% Cabernet Sauvignon /  47% Merlot / 3% Petit Verdot / konzentrierte Frucht / pure / reichhaltig / saftig / tanninreich / mittlere Länge / 16,5

Château Angludet – 50% Cabernet Sauvignon / 40% Merlot / fokussiert / pure / dicht / geschliffen / ausgewogen / 16,5

Chateau Ferriere – 63% Cabernet Sauvignon / 30% Merlot / 7% Cabernet Franc & Petit Verdot / zurückhaltend / floral / weiche Textur / feminin / eher auf der charmanten Seite / leicht trockenes Finale / 16,0

Château Prieuré-Lichine – 50% Cabernet Sauvignon, 45% Merlot, 5% Petit Verdot / 50% neues Holz / konzentrierte Nase / Schwarzkirsche / saftig / ausgewogen / viel Extrakt, aber auch Frische / etwas wenig Raffinesse, aber insgesamt sehr solider Wein /mittlere Länge / 16,0

Château Malescot St. Exupery – 70% Cabernet Sauvignon / 30% Merlot / aromatische Frucht / süßes Holz / viel Extrakt / intensiv / erneut viel Holz am Gaumen, nimmt dem Wein etwas die Frische / mittlere Länge / 16,0-

Château Desmirail – 60% Cabernet Sauvignon / 35% Merlot / holzbetonte Nase / vordergründig / saftig / gute Frische aber etwas eindimensional / 15,5

Château Kirwan – 50% Cabernet Sauvignon / 35% Merlot / 10% Cabernet Franc / diffuse Nase / weich / balanciert / wirkt etwas beliebig / 15,5

Château Marquis de Terme – 60% Cabernet Sauvignon / 35% Merlot / 5% Petit Verdot / diffus / holzgeprägt / saftiger Ansatz, aber extrem viel Holz / trockenes Finale / 15,0

Château du Tertre – 70% Cabernet Sauvignon / 10% Merlot / 10% Cabernet Franc /10% Petit Verdot / zurückhaltend / am Gaumen sehr vom Holz geprägt / harsches Tannin / Final blend? / 14,5

Château Siran – Stielige Noten / viel Holz / robust / mittlere Länge / 14,5

 

SAINT-JULIEN

Château Leoville Barton – 86% Cabernet Sauvignon /14 % Merlot / zurückhaltend / pure / perfekt reife Frucht / besitzt aromatische Tiefe / festes Rückgrat / linear / grippy / lang / 17,5+

Château Ducru-Beaucaillou – Pure / komplex / extraktreich / texturiert / elegant / poliertes Tannin / lang / 17,5+

Château Leoville-Poyferré – 65% Cabernet Sauvignon / 26% Merlot / Amarena / florale Nuancen / klare Frucht / strukturiert / frisch / weiche Textur / stoffig / viel neues Holz aber besitzt die Substanz dafür  / gute Länge / 17,0+

Langoa Barton – 54% Cabernet Sauvignon / 38% Merlot / subtile Nase / ausgewogen  / mittlerer Extrakt / nicht wirklich tief aber sehr stimmiger Wein / 16,5

Clos du Marquis – 66% Cabernet Sauvignon / 31% Merlot / 3% Cabernet Franc / 50% neues Holz / pure / floraler Touch / zurückhaltend / soft / elegant style / zur Zeit sehr stark vom Holz geprägt / guter Ansatz / mittlere Länge / 16,5

Château Lagrange – aromatische Nase / Rote Früchte / gute Substanz / balanciertes Holz / viel Textur / leicht trockenes Finale / 16,0+

Château Saint Pierre – 75% Cabernet Sauvignon / 19% Merlot / Cassis / saftig / kräftiges Tannin – etwas austrocknend / auf Power gesetzt / viel Holz im Finale / 16,0

Château Gruaud Larose –  floral Noten / mittlerer Körper / fast schlank / viel Frische / reifes Tannin / fehlt etwas Tiefgang / 16,0

Château Talbot – 66% Cabernet Sauvignon / 31% Merlot / Dunkle Frucht / saftig / frisch / ausgewogen / reifes Tannin / besitzt nicht die Finesse der besten St-Julien aber sehr stimmiger Wein / mittleres Finale / 16,0

Château Branaire Ducru – floral / saftige Frucht / mittlerer Körper / viel neues Holz / trockenes Finale / 16,0

Le Petit Lion du Marquis de las Cases – 40% Cabernet Sauvignon / 60% Merlot / 30% neues Holz / pure / zurückhaltend / saftige Frucht / wenig Tiefgang / austrocknendes Finale / 15,5+

Petit Marquis – 52% Cabernet Sauvignon / 48% Merlot / 30% neues Holz / fokussiert / lean / frisch / saftig / ausgewogen / lacks depth / 15,0

Château Gloria - holzbetont / Schokolade / breitschultrig / dicht / ohne Spannung und Eleganz / oaky finish / 15,0-

 

Tasting@Château Lafite Rothschild

Tasting@Château Lafite Rothschild

PAUILLAC

Château Mouton-Rothschild – 82% Cabernet Sauvignon / 16% Merlot / 2% Cabernet Franc / Konzentrierte Nase / Cassis / powerful / massives Tannin / viel Extrakt / unfertig / 17,5++

Château Pichon Baron – 77% Cabernet Sauvignon / 23% Merlot / pure / Cassis / Mandelholz / fest / muskulös / viel Gripp / strukturiert / gute Länge / 17,5+

Château Lynch Bages – 70% Cabernet Sauvignon / 23% Merlot / konzentrierte Frucht / pure / Cassis / florale Nuancen / saftig / viel Extrakt / darunter festes Tannin / balanciert / gute Länge / 17,5

Château Grand Puy Lacoste – 74% Cabernet Sauvignon / 23% Merlot / animierende Frucht / aromatisch / florale Noten / kräutrige Würze / saftige Frucht / strukturiert / grippy / fest / präzise / frisch / gute Länge / TOP VALUE / 17,5

Les Forts de Latour – 63% Cabernet Sauvignon / 35,6% Merlot / 1,4% Cabernet Franc & Petit Verdot / pure / geschliffen / poliertes Tannin / aromatische Tiefe / elegant / gute Länge / 17,0

Petit Mouton – 78% Cabernet Sauvignon / 17% Merlot / 5% Cabernet Franc / Pure / zurückhaltend / Cassis / florale Nuancen / deutlich mehr Gewicht als Clerc-Milon und D´Armailhac / saftige Frucht / kraftvolles Tannin / braucht Zeit / gute Anlagen / mittlere Länge / 16,5

Carruades de Lafite – 57% Cabernet Sauvignon / 36% Merlot, 7% Cabernet Franc / zurückhaltend / florale Noten / elegant / geschliffen / frisch / mittlere Länge / 16,0

Réserve de la Comtesse – 53% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot / 4% Cabernet Franc /  3% Petit Verdot / pure / crunchy / saftige Frucht / elegant / feminin style / moderates Tannin / frisch / 16,0

Château Batailley – 77% Cabernet Sauvignon / 20% Merlot / würzig / zurückhaltend / schlank / fest / kernig / 16,0

Château Haut Bages-Liberal – 65% Cabernet Sauvignon / 35% Merlot / pure / zurückhaltend / mittlerer Körper / fest / robust / mittlere Länge / 16,0-

Château Haut-Batailley – 72% Cabernet Sauvignon / 28% Merlot / viel Holzwürze / viel Gripp / festes Rückgrat / robust / kernig / mittlere Länge und Tiefe / 15,5+

Château Duhart Milon – 73% Cabernet Sauvignon / 27% Merlot / Konzentrierte Nase / saftige Frucht / reifes Tannin / lacks depth / mittlere Länge / 15,5+

Château Clerc-Milon – 51% Cabernet Sauvignon / 34% Merlot / 13% Cabernet Franc / zurückhaltend / florale Noten / dezentes Holz / mittlerer Körper / etwas stumpfes Tannin / wenig Tiefe  / mittlere Länge / leicht austrocknend / 15,5

Pauillac de Latour – 54% Cabernet Sauvignon / 41,7 % Merlot / pure / floral / Reife rote Frucht / saftig / ausgewogen / mittlere Länge / 15,0+

Château d´Armailhac – 60% Cabernet Sauvignon / 29% Merlot, 9% Cabernet Franc / Cassis / neues Holz / fast schlank / moderates Tannin / ohne wirkliche Klasse und Tiefgang / 15,0

Château Grand Puy Ducasse – Rote Früchte / viel neues Holz / rund / charmant, aber ohne Spannung / 15,0-

Lacoste Borie – 60% Cabernet Sauvignon / 30% Merlot, 10% Cabernet Franc / reife dunkle Frucht / dezentes Holz / etwas rustikales Tannin / 14,5+

Château Croizet Bages – 73% Cabernet Sauvignon / 27% Merlot / mürbe Frucht / weich / ausflockendes Tannin / simple / 14,0

Château Lynch-Moussas – 79% Cabernet Sauvignon / karge Nase / Tee / schlank / ohne Substanz /  13,5

 

SAINT-ESTÈPHE

Château Montrose – 67% Cabernet Sauvignon / 29% Merlot / 4% Cabernet Franc / konzentrierte Nase / pure / viel Schmelz / reifes Tannin / dicht / besitzt Frische / lang / 17,5+

Cos d´Estournel – 75% Cabernet Sauvignon / 24% Merlot / pure / komplex / exotische Würze / Dunkle reife Frucht / relativ schlank / frisch / poliertes Tannin / von Frucht getragenes Finale / 17,5

Château Calon-Segur - 82% Cabernet Sauvignon / 16% Merlot / 2% Petit Verdot / zurückhaltend / florale Anklänge / relativ schlank / es fehlt etwas Substanz und Tiefe / ausgewogen / mittlere Länge / 16,5+

Château Cos Labory – 55% Cabernet Sauvignon / holzgeprägt / etwas diffuse Nase / mittlerer Körper / besitzt Frische / kernig / 15,5+

Pagodes de Cos – 46% Merlot / Cabernet Sauvignon 44% / pure / animierende Frucht / floraler Touch / elegant / moderates Tannin / Charmeur / 15,5

Château Phelan-Segur – 53% Cabernet Sauvignon / 47% Merlot / zurückhaltend / pure / fast schlank / frisch / fehlt etwas Gewicht / robust / 15,5

Château Lafon-Rochet – 35% Cabernet Sauvignon / Zurückhaltend / stielige Nuancen / robust / kernig / etwas harsches Tannin / 15,5

Château Capbern – Reife Frucht / Schwarzkirsche / reifes Tannin / mittlerer Körper / ausgewogen / besitzt Frische / gute Länge / 15,5

La Dame de Montrose – 55% Cabernet Sauvignon, 41% Merlot / reife Waldbeeren / neues Holz / ausgewogen / gute Substanz / leicht trockenes Tannin / 15,5

Château Tronquoy-Lalande – 55% Merlot / 37% Cabernet Sauvignon / konzentrierte Nase / reif / saftige Frucht / etwas harsches Tannin / mittlere Länge / 15,0

Le Marquis de Calon-Ségur – Etwas verwaschene Nase / rote Früchte / ausgewogen / unkompliziert / charmant / 15,0-

Château de Pez – 51% Merlot, 44% Merlot / Cassis / kernig / holzgeprägt / lacks elegance / 14,5

 

HAUT-MÉDOC / MÉDOC / MOULIS / LISTRAC

Château Cantemerle -59% Cabernet Sauvignon / reichhaltige Frucht / Schokolade / dicht / kraftvoll / fehlt etwas die Leichtigkeit / gute Länge / 16,5

Château Poujeaux - 50% Cabernet Sauvignon / 42% Merlot / Schwarzkirsche / zurückhaltend / fest / kernig / viel Holz / fleischig / robust / 16,0

Chasse Spleen - 50% Cabernet Sauvignon / 42% Merlot, 5% Petit Verdot, 3% Cabernet Franc / pure / Amarena / guter Extrakt / robust / leicht trockenes Tannin / 15,5

Château La Lagune – 60% Cabernet Sauvignon / 35% Merlot / 5% Petit Verdot / konzentriert / viel Holz / wenig Finesse / austrocknendes Finale / 15,5-

Châtetau Potensac – 45% Merlot / 38% Cabernet Sauvignon / 17% Cabernet Franc / Rote Früchte / frisch / saftig / weiche Textur, die das etwas robustes Tannin gut verpackt / 15,0

Château Coufran – Schwarzkirsche / Cassis / reichhaltig / robustes Tannin / mittlere Länge / 15,0

Goulée (Cos) – 77% Merlot / 19% Cabernet Sauvignon / reife rote Frucht / geschmeidig / saftige Frucht / fruit-driven style / bricht am Ende etwas ab / 15,0

Château Citran - Konzentrierte Frucht / kraftvoll / etwas trockenes Tannin / viel Holz / etwas stumpf / 15,0-

Chapelle de Potensac - 71% Merlot / 23% Cabernet Sauvignon / pure / floral / ausgewogen / besitzt Charme / 14,5+

Château Ducluzeau – Rote Früchte / saftig / unkompliziert / charmant / 14,5

Meine Mitstreiter des Primeur-Marathons: Guido Walter & Dirk Behrens

Meine Mitstreiter des Primeur-Marathons: Guido Walter & Dirk Behrens

Burgund 2014 – Chablis und Côte d´Or

Der Jahrgang startete mit perfekten Bedingungen. Das Frühjahr war trocken und warm und führte zu einem zeitigen Austrieb. Dieses Wetter setzte sich mit wenigen Unterbrechungen bis Ende Juni fort und reduzierte wesentlich das Risiko für Pilzkrankheiten. Ende Juni drehte sich das Wetter und damit die Gemütslage der Winzer abrupt. Zunächst fegte am 28. Juni ein Hagelsturm über die Côte d´Or. Betroffen waren davon vor allem die südlichen Gemeinden wie Pommard oder Meursault. Die Kult-Domaine Pierre Morey in Meursault verlor so innerhalb von Minuten über zwei Drittel ihrer Produktion. Der nachfolgende Sommer präsentierte sich kühl und feucht mit Ausnahme einiger weniger heißer Tage im Juli. Diese Bedingungen reduzierten zusätzlich in einigen Gemeinden die Hoffnung auf einen mengenmäßig normalen Jahrgang, den Burgund nach den Mini-Erträgen der letzten Jahre so dringend braucht.

Immerhin verbesserte sich zunehmend das Wetter ab Mitte August und führte letztendlich zu einem trockenen und sonnenreichen Herbst mit perfekten Lesebedingungen. Die Lese startete in den südlichen Regionen wie dem Maconnais ab 8. September; im Großteil der Weinberge an der Côte d´Or und in Chablis legten die Lesemannschaften Mitte September los. Die irregulären Bedingungen sowie die geringen Erträge der Vorjahre führten allerdings dazu, dass in vielen Betrieben zu zeitig gelesen wurde sowie zu hohe Erträge eingebracht wurden. Diese Panikentscheidungen wurden noch durch partiellen Befall mit der Kirschessigfliege (Drosophila Suzukii) potenziert. Die daraus resultierende Sauerfäule erfordert eine strenge Selektion im Weinberg und Keller und reduziert zusätzlich die Erträge. Letztendlich landeten dadurch im Keller viele Trauben, die eine zu geringe psychiologische Reife und Konzentration hatten und damit substanzlose Weine erbrachten.

Die breite Masse der Weißweine zeigt sich zugänglich, mit saftiger Frucht und eher moderaten Entwicklungspotential. Für die Weißweine in der Spitze ist es jedoch ein großer Jahrgang. Sie verbinden Power und Konzentration mit Eleganz und Energie und besitzen aromatische Tiefe. Zweifellos besitzen sie Struktur und Gewicht für eine lange Entwicklung in der Flasche.

Die Rotweine präsentieren sich sehr heterogen. Bei den Pinots ist der Schlüssel zum Jahrgang 2014 Finesse und delikate Frucht. Dementsprechend war moderate Extraktion gefragt. Wer zu viel wollte, wurde mit harten und austrocknenden Weinen bestraft. Dies schließt auch den gekonnten Einsatz von neuen Holz ein – auch hier war weniger oft mehr. Manche Weine zeigten zudem deutlich Zeichen einer übermäßigen Chaptalisierung und wirkten seltsam pappig und diffus. Wie bei den Weißweinen besitzen die besten Vertreter des roten Spektrums in 2014 feinsinnige Frucht und eine fast schwebende Leichtigkeit, ohne es an Tiefgang vermissen zu lassen. Viele der während der Grand Jours de Bourgogne verkosteten Weine in der letzten Märzwoche machten in diesem jugendlichen Stadium schon Spaß. Vielleicht wird es in letzter Konsequenz nicht der langlebigste Jahrgang, aber zwei Jahrzehnte werden die meisten Weine sicherlich vertragen.

Die Preise für die bereits erschienenen 2014er sind relativ stabil und liegen in etwa auf dem Niveau des Jahrgangs 2013. Da mit dem 2015er bereits ein hochstilisierter „Super-Jahrgang“ in den Kellern liegt, besteht auch wenig Sorge, dass sich das in naher Zukunft ändert. Für Liebhaber klassischer Burgunder ist 2014 vielleicht sowieso der stilistisch interessantere Jahrgang. Die bereits verkosteten 2015er ließen deutlicher die Muskeln spielen – wenn auch mit einer tollen Balance und Frische.

Must-haves in 2014 sind die Domainen Perrot-Minot, Anne Gros und Grivot. Knapp dahinter lieferten Betriebe wie Domaine de Montille, Faiveley und Taupenot-Merme eine wirklich überzeugende Kollektion ab. Bei letzterer Domaine ist überhaupt ein starker Aufwärtstrend in den zurückliegenden Jahren zu erkennen. Verglichen mit vielen enttäuschenden Weinen aus den Neunzigern und zu Beginn des Jahrtausends ist das ein Aufstieg wie Phönix aus der Asche. In Chablis gehören in 2014 William Fèvre, Billaud-Simon (gehört jetzt zu Faiveley) und Domaine des Malandes zu den Spitzenbetrieben. Schaut man sich die Preise in Chablis an, dann sind viele Weine im Spitzensegment sowieso ultragünstig im Vergleich zur Côte de Beaune. Insofern ist Chablis vielleicht der heimliche Gewinner dieses verrückten Jahrgangs. Chablis – The Golden Gate of Burgundy!